Aktuelle Rezensionen

Diese Bücher wurden in den letzten 100 Tagen hier neu vorgestellt - sortiert nach Rezensionsdatum

  • Zeruya Shalev - Für den Rest des Lebens


    Zeruya Shalev nimmt auch in diesem Roman ihre Leser mit auf eine Reise in die Dunkelkammer der Familien: lieblose Ehen, qualvolle Mutter-Kind-Beziehungen und die Besessenheit von der Gewissheit, dass es für den Rest des Lebens noch mehr geben muss als das, was die Gegenwart bietet.
    02.02.2012
  • Jens Christian Grondahl - Tage im März


    Ingrid ist gerade dabei, sich für ein festliches Abendessen vorzubereiten, mit dem ein wichtiger beruflicher Abschluss verbunden ist, als sie einen Anruf erhält, der ihre Welt aus den Fugen geraten lässt: ihr fünfzehnjähriger Sohn wurde festgenommen, weil er, gemeinsam mit anderen Jugendlichen, einen arabischen Teenager krankenhausreif getreten hat. Wer nun eine dramatische Geschichte voller Selbstvorwürfe und ein düsteres Psychogramm einer Familie erwartet, wird wohl enttäuscht werden - Spannung dieser Art ist bei Grondahl nicht zu finden. Dafür wird man als Leser mit einer ausergewöhnlich gut geschriebenen Alltagsszenerie belohnt, die Raum für viele eigene Überlegungen und Betrachtungen lässt. In sehr vieler Hinsicht ein ganz besonderes Buch, das ich gerne weiterempfehle!
    06.01.2012
  • Julian Barnes - Vom Ende einer Geschichte


    Tony Webster blickt auf ein beschauliches Leben zurück - eine Tochter, eine geschiedene Ehe (aber noch immer ein gutes Verhältnis zur Exfrau), eine solide Karriere. Nun könnte sein Leben im Ruhestand einfach so weitergehen, behaglich, bequem… doch da erbt er plötzlich das Tagebuch eines früheren Schulfreundes, der sich vor vierzig Jahren das Leben genommen hat. Tony Websters Erinnerungen, die so klar und geordnet schienen, zeigen plötzlich Risse - und Webster muss sich Erkenntnissen stellen, die sein Selbstverständnis ins Wanken bringen. Eine sehr dichte, ruhige Geschichte, die zum Nachdenken anregt
    20.12.2011
  • Angelika Klüssendorf - Das Mädchen


    Es regnet Scheiße vom Himmel. Damit beginnt der Roman von Angelika Klüssendorf über ein junges Mädchen, das versucht, einen Platz in der Welt zu finden, der ihr nicht zugestanden wird. Es ist eine Szene, die in vieler Hinsicht bezeichnend ist für das, was noch kommt.
    21.11.2011

Letzte Aktualisierung:

03.02.2012


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