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Nobelpreis für Literatur

Es ist der wichtigste Literaturpreis überhaupt - der Nobelpreis für Literatur. Hier auf dieser Seite soll es nicht darum gehen, ob ein Preis begründet ist oder nicht - mich interessiert nur, wer ihn seit meiner Geburt 1971 erhalten hat, warum er verliehen wurde - und inwiefern die Autoren heute überhaupt noch bekannt sind, die damit in dieser doch nicht so langen Zeitspanne ausgezeichnet wurden. Wie mein persönliches Urteil zu den Büchern lautet, die ich von dem einen oder anderen dieser Autoren kenne, wird ebenfalls vermerkt. Andere Meinungen sind natürlich immer willkommen im Diskussionsforum

Wie bei der Durchsicht rasch erkennbar ist: es wurden auch sehr viele Lyriker ausgezeichnet. Nun bin ich kein großer Lyrik-Fan; man möge mir also verzeihen, dass ich hier viele Namen gar nicht kenne und auch nichts dazu zu sagen habe. 

Jahr Autor Land Begründung Kommentar
2004 Elfriede Jelinek Österreich ... "for her musical flow of voices and counter-voices in novels and plays that with extraordinary linguistic zeal reveal the absurdity of society's clichés and their subjugating power"

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Für mich kam diese Preisverleihung wirklich sehr überraschend; ungetrübte Freude darüber, dass eine Österreicherin ausgezeichnet wurde, empfinde ich auch nicht, weil ich mit ihrer Literatur wenig anfangen kann, mich von der Radikalität eher abgestoßen fühle. 
Dazu gibt es im Forum eine recht lebhafte Diskussion. 

2003 John Maxwell Coetzee Südafrika ... "porträtiert die Teilhaftigkeit des Menschen an der Vielfalt des Daseins in oft überrumpelnder Weise"

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Schande, das Buch, für das Coetzee als erster Autor zum 2. Mal den Booker erhielt, war für mich ein besonderes Buch - ein Schriftsteller, dem ich diese Auszeichnung von Herzen vergönne! Mehr Kommentare dazu finden sich im Diskussionsforum - und eine Vorab-Diskussion über mögliche Preisträger hier

2002 Imre Kertesz Ungarn ... für seine Werke, die die "Zerbrechlichkeit des Einzelnen in einem barbarischen Geschichtsverlauf" zeigen ... 

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Den *Roman eines Schicksalslosen* habe ich als Hörbuch, zum Teil vom Autor selbst gelesen, mit viel Empathie gehört.

Im Diskussionsforum gibt es eine ausfürhliche Diskussion über dieses Buch.


2001

V.S. Naipaul

Trinidad / England

„ für seine Werke, die hellhöriges Erzählen und unbestechliches Beobachten vereinen, und uns zwingen, die Gegenwart verdrängter Geschichte zu sehen”

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Bekannt waren bislang vor allem seine Reisereportagen, aber auch Romane wie zB "Das Haus des Mr. Biswas" oder "An der Biegung des großen Flusses". Letzteres habe ich gelesen; literarisch hat es mich weniger beeindruckt, aber thematisch doch sehr beschäftigt. 

Politisch ist seine Haltung nicht unumstritten; zu radikal erscheinen manche seiner Äußerungen. 

 

2000

Gao Xingjian

Frankreich

"für ein Werk von universaler Gültigkeit, bitterer Einsicht und sprachlichem Sinnreichtum, das chinesischer Romankunst und Dramatik neue Wege eröffnet hat"

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Als 2000 der neue Preisträger bekannt gegeben wurde, gab es ein Aufstöhnen im deutschen Buchhandel: kaum einer hatte den Namen je gehört. Kein Wunder, war doch kein einziges seiner Bücher in deutscher Übersetzung erhältlich. 

Das zumindest hat sich geändert. "Der Berg der Seele" und "Auf dem Meer" sind mittlerweile im Buchhandel erhältlich; aber eigentlich kann schon heute kaum noch einer wirklich den Namen des Preisträgers 2000 nennen - die Antwort lautet meist "Das war doch der... Chinese? von dems kein Buch auf Deutsch gab". 

 

1999

Günter Grass

Deutschland

"Weil er in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat"

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Dieser Autor ist in Deutschland auch ohne Nobelpreis berühmt; "Die Blechtrommel" zählt auch für mich zu den wichtigsten Büchern der deutschen Nachkriegszeit. 

Dem Autor zuzuhören, wenn er vorliest, vor allem aber, wenn er diskutiert - es ist ein Genuss, wie er auch bei der Veranstaltung des Börsenvereins zum Welttag des Buches 2001 bewiesen hat. 

Ob mit, ob ohne Literaturnobelpreis: ein Autor, der zumindest mit diesem einen Buch, aber vielleicht auch mit anderen, Bestand haben wird.

 

1998

José Saramago

Portugal

"der mit Gleichnissen, getragen von Phantasie, Mitgefühl und Ironie, ständig aufs Neue eine entfliehende Wirklichkeit greifbar macht"

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"Die Stadt der Blinden" war ein Buch, das mich sehr beeindruckt hatte - und als der Autor kurz nachdem ich es gelesen hatte, den Nobelpreis verliehen bekam, konnte ich mich von Herzen mit ihm freuen. Sein nächstes Buch, "Alle Namen", hatte er dann in Berlin vorgestellt, und dabei auch ein wenig erzählt, wie es für ihn war, diese Auszeichnung verliehen zu bekommen.

Gelesen habe ich bislang noch nicht viel von ihm, außer den oben erwähnten Büchern; "Das Memorial" war anfangs mühsam zu lesen. "Handbuch der Malerei und Kalligraphie" wurde mir sehr ans Herz gelegt, ebenso wie "Die Belagerung von Lissabon" oder "Evangelium nach Jesus Christus". 

Eine Leseempfehlung!

 

1997

Dario Fo

Italien

"der in Nachfolge der mittelalterlichen Gaukler die Macht geisselt und die Würde der Schwachen und Gedemütigten wiederaufrichtet"

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... mir nur dem Namen nach bekannt ... 

1996

Wislawa Szymborska 

Polen

"für eine Poesie, die mit ironischer Präzision den historischen und biologischen Zusammenhang in Fragmenten menschlicher Wirklichkeit hervortreten lässt"

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... mir leider nicht bekannt ... 

1995

Seamus Justin Heaney 

Nordirland

"in Würdigung der lyrischen Schönheit und ethischen Tiefe seines Gesamtwerks" 

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... mir nur dem Namen nach bekannt ... 

1994

Kenzaburo Oe

Japan

"für seine Erschaffung einer Welt im Werk, in der sich Leben und Mythos zu einem erschütternden Bild des
Menschen in der Gegenwart verdichten"

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Japan ist für mich ein Land, dessen literarische Entdeckung ich gerade begonnen habe - und dabei ist mir auch "Eine persönliche Erfahrung" von Oe in die Hände geraten, liegt jedoch immer noch ungelesen im Regal. 

Nachtrag 6.4.:
Mittlerweile habe ich "Eine persönliche Erfahrung" gelesen -und bin begeistert! Ein verstörendes Buch, so offen, dass es manchmal beim Lesen fast zuviel wird...  


1993

Toni Morrison

USA

"für ihre literarische Darstellung einer wichtigen Seite der US-amerikanischen Gesellschaft durch visionäre Kraft und poetische Prägnanz" 

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Eine wirklich beeindruckende Autorin - beeindruckend auch durch ihr persönliches Auftreten, ihre politischen Stellungnahmen, die man auch in ihren Romanen spürt.

"Beloved / Menschenkind" ist der Roman, für den sie ausgezeichnet wurde; doch auch ihre anderen Bücher, wie "Jazz", sind sehr lesenswert. "Paradies" oder "Sehr blaue Augen" stehen für mich noch auf dem Wunschzettel. 

 

1992

Derek Walcott

Trinidad & Tobago

"für eine Dichtung von großer Leuchtkraft, getragen von einer historischen Vision, die aus einer multikulturellen Verpflichtung emporgewachsen ist" 

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... mir leider nicht bekannt ... 

1991

Nadine Gordimer

Südafrika

"für ihre epische Dichtung, die der Menschheit einen großen Nutzen erwiesen hat und durch die tiefen Einblicke in das historische Geschehen dazu beiträgt, dieses Geschehen zu formen"
 
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Autorin und Buchtitel sind mir bekannt, wie "Die Hauswaffe", "Geschichte meines Sohnes" oder "Entzauberung"  - aber zum Lesen gereizt hat mich bislang dennoch keines ihrer Bücher.  


1990

Octavio Paz

Mexiko

"in Würdigung seiner leidenschaftlichen Dichtung mit weiten Horizonten, geprägt von sinnlicher Intelligenz und humanistischer Integrität"
 
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... mir leider nicht bekannt ... 

1989

Camilo José Cela

Spanien

"für seine reiche und eindringliche Prosakunst, die mit verhaltenem Mitgefühl eine herausfordernde Vision menschlichen Ausgesetztseins gestaltet"

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... mir leider nicht bekannt ... 

1988

Nagib Machfus

Ägypten

"Wegbereiter neuer (sozialkritischer) ägyptischer Erzählkunst zwischen Tradition und Moderne" 

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Um seine Bücher, vor allem "Zwischen den Palästen", "Echnaton" oder "Die Kinder unseres Viertels", schleiche ich schon des längerem herum; ich denke, man kann es als positives Zeichen werten, dass sie wirklich überall zu finden sind - auch nach wie vor auf den Stapeltischen.

Nachtrag April 2003:
Mittlerweile habe ich seine autobiographischen "Spiegelbilder" gelesen - kleine Erzählsplitter, die Lust auf mehr machen

 

1987

Joseph Brodsky

USA

"für ein literarisches Schaffen von umfassender Breite, geprägt von gedanklicher Schärfe und dichterischer Intensität" 

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... mir leider nur dem Namen nach bekannt 

1986

Wole Soyinka

Nigeria

"...der in breiter kultureller Perspektive und mit poetischen Obertönen das Drama des menschlichen Seins gestaltete" 

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... mir leider nicht bekannt ... 

1985

Claude Simon

Frankreich

"...der in seinen Romanen das Schaffen eines Dichters und Malers mit vertieftem Zeitbewusstsein in der Schilderung menschlicher Grundbedingungen vereint"

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Auch wenn ich den Namen kenne - kein einziges seiner Bücher ist mir bekannt, auch wenn sie nach wie vor im Buchhandel zu finden sind.  


1984

Jaroslac Seifert

Tschechoslowakei

"für seine Dichtung, die mit frischer Sinnlichkeit und reicher Erfindungsgabe ein befreiendes Bild menschlicher Unbeugsamkeit und Vielfalt gibt" 

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... mir leider nicht bekannt ... 

 


1983

William Gerald Golding

Großbritannien

"für seine Romane, die mit der Anschaulichkeit realistischer Erzählkunst und der vieldeutigen Allgemeingültigkeit des Mythos menschliche Bedingungen in der heutigen Welt beleuchten" 

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"Herr der Fliegen" - dieser Roman über eine Gruppe Schuljungen, die ohne Erwachsene auf einer einsamen Insel stranden und dort rasch eine Diktatur entwickeln, ist nach wie vor ein beklemmendes Stück Literatur.  


1982

Gabriel Garcia Márquez

Kolumbien

"für seine Romane und Erzählungen, in denen sich das Phantastische und das Realistische in einer vielfacettierten Welt der Dichtung vereinen, die Leben und Konflikt eines Kontinents wiederspiegeln"

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Márquez hat eine ganz neue Form der Literatur bekannt gemacht: den magischen Realismus. Wer auch nur ein wenig Interesse für Literatur aus  Lateinamerika hegt, kommt an seinen Büchern nicht vorbei; zu Beginn empfiehlt sich ein schmales Buch, wie zB "Chronik eines angekündigten Todes"  - aber besonders beeindrucken "Hundert Jahre Einsamkeit" und "Liebe in den Zeiten der Cholera". Eine unbedingte Leseempfehlung!  


1981

Elias Canetti

Österreich

"für sein schriftstellerisches Werk, geprägt von Weitblick, Ideenreichtum und künstlerischer Kraft" 

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Ein Autor, der mir vor allem mit seinem autobiographischen Werk bekannt ist; "Die gerettete Zunge" ist ein monumentales Zeitzeugnis, ein Buch, dessen Lektüre ich wirklich jedem ans Herz legen möchte, während ich "Die Blendung" nicht wirklich geschätzt habe. 


 

1980

Milosz Czeslaw

USA

"der mit kompromissloser Klarsicht der Stellung des Menschen in einer Welt von schweren Konflikten Ausdruck verleiht"

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... mir leider nicht bekannt ... 

1979

Odysseus Elytis

Griechenland

"für seine Poesie, die, in der griechischen Tradition fußend, mit sinnlicher Kraft und intellektueller Klarsicht den Kampf eines modernen Menschen für die Freiheit gestaltet"
 
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... mir leider nicht bekannt ... 

 


1978

Isaac Bashevis Singer

USA

"für seine eindringliche Erzählkunst, die mit ihren Wurzeln in einer polnisch-jüdischen Kulturtradition universale Bedingungen des Menschen lebendig werden lässt" 

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Dieser Autor hat nichts an Aktualität verloren. Ich mag seine Art zu schreiben -und auch, was er schreibt. 

"Schatten über dem Hudson" ist auch hier in der LESELUST zu finden.  


1977

Vicente Aleixandre

Spanien

"für seine schöpferische Dichtung, die die Verhältnisse des Menschen im Kosmos und in der heutigen Gesellschaft beleuchtet und gleichzeitig die Erneuerung der traditionellen spanischen Poesie zwischen den Kriegen repräsentiert"

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... mir leider nicht bekannt ... 

1976

Saul Bellow

USA

"für das menschliche Verständnis und die subtile Kulturanalyse, die in seinem Werk vereinigt sind" 

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Auch wenn ich noch nichts von ihm gelesen habe - seine Bücher sind nach wie vor in den Buchhandlungen vertreten - und werden auch gelesen.  


1975

Eugenio Montale

Italien

"für seine besonders geprägte Dichtung, welche mit großer künstlerischer Feinfühligkeit menschliche Werte als Ausdruck einer illusionsfreien Lebensanschauung deutet" 

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... mir leider nicht bekannt ... 

1974

Eyvind Johnson & 
Harry Edmund Martinson

Schweden

"für seine Kunst des Erzählens, die, weit über Länder und Zeiten blickend, im Dienste der Freiheit steht" 

"für ein dichterisches Werk, das den Tautropfen einfängt und den Kosmos widerspiegelt"

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... sind mir beide unbekannt... 

1973

Patrick White

Australien

"für seine epische und psychologische Erzählkunst, durch die der Literatur ein neuer Erdteil zugeführt worden ist"

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Der australische Preisträger war mir erst bekannt geworden, als ich vor einem Urlaub nach Literatur aus dem fernen Kontinent gesucht hatte. In Deutschland ist keines seiner Bücher mehr erhältlich, in Australien liegen sie aber nach wie vor in jeder besseren Buchhandlung auf.


1972

Heinrich Böll

Deutschland

"für eine Dichtung, die durch ihre Verbindung von zeitgeschichtlichem Weitblick und liebevoller Gestaltungskraft erneuernd in der deutschen Literatur gewirkt hat" 

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Kann man im deutschen Sprachraum aufwachsen, sich auch nur entfernt für Literatur interessieren - und am Namen "Heinrich Böll" vorbeikommen?

Seine Bücher, "Die Ehre der Katharina Blum", "Billard um halbzehn", "Ansichten eines Clowns" sind nach wie vor gerne und viel gelesen. 


1971

Pablo Neruda

Chile

"für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft Schicksal und Träume eines Kontinents lebendig
macht" 

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Auch wenn ich noch nie etwas von ihm gelesen habe - der Name Pablo Neruda ist mir natürlich geläufig. Und gerade seine Autobiographie "Ich bekenne, ich habe gelebt" reizt mich schon seit längerem. 




© Daniela Ecker

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