Klaus Kordon

Der erste Frühling 

Verlag: Beltz und Gelberg / ISBN: 3-407-78802-9 / 495 Seiten; TB 16, 80 DM /  12- 13 Jahre
 

Es ist Frühling, im Jahre 1945 in Berlin. Änne kennt kaum ein anderes Leben als jede Nacht in den Keller zu müssen und sich vor den Bomben zu schützen. Sie lebt außerdem schon seit sie denken kann bei ihren Großeltern. Die letzten Appelle der Nazis durchzuhalten- doch dann ist der Krieg zu ende. Doch davon merkt Änne erst mal nichts, nur, dass sie Nachts nicht mehr in den Keller muss. Doch die Lebensmittel bleiben weiterhin knapp. Aber eines Tages, verändert sich etwas gravierendes in ihrem Leben. Denn auf einmal steht ein Mann vor der Tür, der sehr mitgenommen und schrecklich müde und hungrig aussieht. Ihr Vater. Und an den muss Änne sich erst mal gewöhnen...   Hier ist es sehr schwer, einen Auszug aus dem Buch zu finden, und ich denke, das ich dann an dieser Stelle lieber von den zwei anderen Teilen berichte, die um die gleiche Familie gehen, nur viel früher. Denn >> Der erste Frühling<< ist eigentlich der dritte Teil! Es gibt noch den ersten:  

 

Die roten Matrosen

(ISBN: 3-407-78771-5; ebenfalls 16, 80 DM TB)    

Dieser erste Teil spielt in den Jahren 1918/ 1919 Garantiert genauso schön wie der dritte!   

Und der zweite Teil:   

Mit dem Rücken zur Wand

(ISBN: 3-407-78793-6; auch 16, 80 DM TB) 

spielt in den Jahren 1932/ 1933   

Diese drei Bücher der Reihenfolge entsprechend *g* am Stück gelesen sind wunderbar. Klaus Kordon schildert hier den Zusammenhalt einer Familie in schweren Zeiten, man ist mittendrin und lebt mit.    

© Friederike Sandow 2001

in der LESELUST