Originaltitel: L´amour des trois soeurs Piale
Roman. Alexander Fest 1998
287 Seiten, ISBN: 3828600549
Die Zusammenfassung des Klappentextes ist ausnahmsweise nur schwer zu übertreffen, deswegen zitiere ich hier:
Anfang der neunziger Jahre, in einer überheizten, nach Gemüsesuppe durftenden Küche, in einem Dorf mitten im französischen Limousin. Yvonne Piale, pensionierte Lehrerin, hat Besuch bekommen. Claude Mirgue, ein junger Versicherungsvertreter und entfernt mit Yvonne verwandt, möchte etwas über ihr Leben erfahren. Einen Herbst und einen Winter lang taucht er jeden Montagvormittag in den nebelhaften Dunst der Vergangenheit ein, während Wind und Regen gegen die Fensterscheiben peitschen. Geschichten über Geschichten von den drei Schwestern Piale will er hören. Yvone, Lucie und Amélie. Um ihren Stolz, ihre Liebe und ihre Sehnsucht, ihre Einsamkeit und ihr Aufbegehren kreisen die Erzählungen der Lehrerin, deren Leidenschaft schon immer die Sprache war. Ab und zu huscht Lucie, die geistig schlichte, in ihrer Unwissenheit geradezu unschuldige Schönheit, durch die Küche: nie hat sie gewußt, warum ihr Körper von so vielen Männern begehrt worden ist. Nur Amélie, die jüngste, fehlt: Die rebellische, hochmütige Frau, die vom Ozean und dunklen Wälern geträumt hat, ist Jahre zuvor ums Leben gekommen.
Richard Millet, geboren 1953, ist im Corrèze aufgewachsen, der rauhen Landschaft der "Drei Schwestern Piale". Er lebt und arbeitet in Paris.
©05.05.1999 Daniela Ecker (Brezing) - - - Impressum - - - © 1998-2009 LESELUST Daniela & Markus Brezing