Diverse - Digitale Bibliothek: Kindlers Malereilexikon

Originaltitel: --
Hörbuch - Sachbuch. Diverse 2001
1 CDs, ISBN: 3898531228

"Kindlers Malereilexikon" ist eines der bekanntesten Nachschlagewerke auf dem Gebiet der bildenden Kunst. Zwischen 1964 und 1971 von über einhundert namhaften Kunstwissenschaftlern erarbeitet, gibt es einen einzigartigen Überblick über die Geschichte der Weltmalerei von ihren Anfängen bis ins 20. Jahrhundert.

Den Kern des Nachschlagewerkes biidet ein Künstlerlexikon mit ausführlichen Artikeln zu mehr als 1.500 Malern aus aller Welt. die Artikel geben Auskunft über die Biographie der Künstler, charakterisieren deren Gesamtwerk und werden jeweils durch ein Verzeichnis der Hauptwerke und Literaturhinweise abgerundet. Das Künstlerlexikon wird durch ein Sachwörterbuch ergänzt, das in über 1.000 Wortdefinitionen, Begriffserläuterungen, Kurzessays oder zusammenfassenden Artikeln Fragen der Kunstgeschichte, der Begriffserläuterungen, Kurzessays oder zusammenfassenden Artikeln Fragen der Kunstgeschichte, der Ikonographie und der künstlerischen Techniken behandelt sowie künstlerische und stilgeschichtliche Entwicklungen aufzeigt.

Für die Texte © 1964-1971 Kindler Verlag AG, Zürich. Lizenzausgabe mit freundlicher Genehmigung des Coron Verlages Monika Schoeller & CO, CHLachen am Zürichsee, für die Bildauswahl © 1999 Directmedia Publishing GmbH, Berlin

Ein ganzes Lexikon auf einer CDROM. Gut, das ist mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr. Viele Nachschlagewerke sind bereits digital verfügbar, nehmen plötzlich bedeutend weniger Platz im Bücherregal ein - man muss nur den Computer einschalten, um alles Wissen zur Verfügung zu haben.

Aber bei der praktischen Umsetzung dieses ganzen Lexikoninhalts fangen die Schwierigkeiten schon an. Was hilft mir das Wissen, dass die Lösung irgendwo in dieser runden Scheibe versteckt liegt - wenn ich trotzdem nicht dahin komme, wo ich hinmöchte?

Wie wohltuend heben sich dagegen die Werke aus der "Digitalen Bibliothek" von der Konkurrenz ab. Einschalten, installieren - und intuitiv begreifen und bedienen. Im Malereilexikon findet man sowohl wirklich umfangreiche Hintergrundinformationen zu ca. 1.500 Malern als auch ein eigenes Künstlerwörterbuch, in dem Begriffe, Abkürzungen und gängige Arbeitsmethoden erläutert werden. Und, das beste von allem: auch eine Vielzahl von Bildern wird mitgeliefert und kann in wenigen Augenblicken durchsucht werden.

Denn überzeugende Geschwindigkeit bei der Benutzung der Suchfunktion zeichnet dieses CD-Lexikon ebenfalls aus; egal, ob ich jetzt wissen will, welche Bilder mich zum Beispiel in der Berliner Nationalgalerie erwarten, wie man 1919 gemalt hat, was es zu Gauguin zu sagen gibt und was überhaupt unter "art concret" zu verstehen ist - in Windeseile erhalte ich die fertige Selektion.

So lädt das Programm sowohl zur gezielten Recherche als auch zum gustierenden Stöbern ein; und das Beste: alle Bilder sind völlig unproblematisch in andere Anwendungen zu übernehmen.

Fazit: Rundum gelungen!

Diverse

Auszug aus dem Titelverzeichnis / Rezensionen zu weiteren Büchern:


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