Celia Fremlin - Onkel Paul

Originaltitel: Uncle Paul
Krimi. Diogenes 1989
252 Seiten, ISBN: 3257224419

Meg ist eine selbstbewusste junge Frau, mit eigenem Einkommen - ganz im Gegensatz zu ihren beiden älteren Schwestern. Beide rufen sie immer wieder zu Hilfe, wenn sie mit irgendetwas nicht zu Rande kommen.

So auch diesmal wieder: Isabell ruft um Hilfe, da Mildred, die um 20 Jahre ältere Halbschwester, sich in einem kleinen Cottage an der See eingemietet hat - und nun plötzlich nachts Schritte vernimmt. Schritte, die sie eindeutig zu erkennen glaubt: Paul.... Onkel Paul, wie ihn die beiden jüngeren Schwestern nannten.

20 Jahre ist das nun her - Mildred noch frisch verheiratet, als sie entdeckte, dass der Mann, der da an ihrer Seite lebte, ein berüchtigter Heiratsschwindler und, nicht nur das, auch noch ein Mörder war....

Bei "Onkel Paul" handelt es sich ja um ein bereits etwas älteres Werk von Celia Fremlin. Und das merkt man dem Ganzen auch an - es wirkt halt etwas antiquiert.

Trotzdem war es auch ganz nett zu lesen, wie die drei Frauen dann anfangen, jede für sich zu zweifeln - Unsicherheiten, die sie auch voreinander verbergen.

Wirklich spannend wars nicht, aber trotzdem ganz nett zu lesen.

Celia Fremlin

Celia Fremlin, am 20.6.14 in Middlesex, England, als Tochter eines viktorianischen Gentleman geboren, studierte in Oxford klassische Philologie und Philosophie, erhält danach aber nur Hilfsjobs. Nach dem 2. Weltkrieg und dem Aufziehen von 3 Kindern beginnt sie zu schreiben und erhält bereits für ihren ersten Roman, "Die Stunden vor Morgengrauen" einen "Edgar".

Auszug aus dem Titelverzeichnis / Rezensionen zu weiteren Büchern:


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