Scott Anderson - Triage

Originaltitel: --
Roman. Alexander Fest 2000
286 Seiten, ISBN: 3828600344

Sott Anderson, selbst Kriegsberichterstatter, erzählt von Mark, einem Kriegsberichterstatter / Fotoreporter.

In Kurdistan wird Mark verletzt, sein Freund Colin stirbt. Zurück in NY fällt ihm das tägliche Leben immer schwerer, er verliert sogar die Fähigkeit zu gehen. Im Krankenhaus wird ihm der Besuch eines
Psychotherapeuten nahegelegt. Als der Großvater seiner Lebensgefährtin von der Krankheit erfährt, reist er aus Spanien an. Er hat während des spanischen Bürgerkrieges Francos Offiziere, die an Kriegstraumata litten, behandelt. Elena, Marks Freundin, ist dagegen, dass ihr Großvater Mark behandelt, sie sieht in ihrem Großvater einen Kriegsverbrecher, da er Franco unterstützt hat. Ihr Großvater jedoch sieht die Krankheit als Möglichkeit, Elena zu zeigen, dass er kein Ungeheuer ist.

Anderson berichtet von einer Thematik, über die sich wohl niemand Gedanken macht, wenn er Bilder oder Berichte aus Kriegsgebieten sieht. Auch das Grauen hinter den Geschichten aus dem Fernsehen beschreibt er. Leider schließt das Buch mit einem "Hollywood"-Ende, das stört das Gesamtbild etwas. Gerade in der jetzigen Zeit ein hochaktuelles Buch.

Scott Anderson

Auszug aus dem Titelverzeichnis:





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