Katrin Mackowski - Die falsche Frau

Originaltitel: Die falsche Frau
Krimi. Verlag Antje Kunstmann 2005
320 Seiten, ISBN: 3888973953

An einem grauen Wintertag kommt François Satek in Wien an, der Stadt, die er vor 26 Jahren verlassen hat, um in die Fremdenlegion zu gehen. Er muss die Wohnung seines verstorbenen Vaters auflösen. Seitdem Claire verschwunden ist, hält ihn sowieso nichts mehr in Paris. Außerdem hat ein Freund in Wien einen Job für ihn. Sarah Rosen ist Psychoanalytikerin, arbeitet aber auch als Fallanalytikerin für die Polizei. Eines Tages wird sie zu einer Leiche gerufen. Eine junge, schöne blonde Frau liegt wie inszeniert tot im Volksgarten, geschminkt, mit einer Rose zwischen den Lippen. Es stellt sich heraus, dass die Tote gelegentlich als Prostituierte gearbeitet hat und am Abend vor ihrem Tod Streit hatte. Ein Unbekannter war ihr zu Hilfe gekommen. Ihr letzter Freier? Ihr Mörder? Das Phantombild ähnelt einem Mann, der Sarah Rosen und auch Vera Kirchner, einer Journalistin, bekannt vorkommt. Er ähnelt fatal Veras neuem Nachbarn François Satek. Aber der kann es nicht gewesen sein.


Soweit der Klappentext.

Ein Krimi, der in Wien spielt? Das war für mich ein Argument, es mit dieser mir unbekannten Autorin zu versuchen und mich auf die Geschichte von Stanek, der nach 26 Jahren nach Wien zurückkommt, einzulassen.

Aber diese Berichte über die Fremdenlegion, Männerfreundschaft, eine seltsame Beziehung etc pp kann man für mich mit wenigen Worten zusammenfassen: war einfach nichts für mich.

Katrin Mackowski

Auszug aus dem Titelverzeichnis / Rezensionen zu weiteren Büchern:


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