Henri Beyle Stendhal - Rot und Schwarz

Originaltitel: Le Rouge et Le Noir
Roman. dtv Der TaschenbuchVerlag 1976
612 Seiten, ISBN: 342312458X

Alles, was Julien Sorel von der besseren Gesellschaft wusste, als er seine erste Stelle als Hauslehrer antrat, wusste er aus Büchern…

Entsprechend dieser Vorlage versuchte er dann auch die Frau des Hauses zu verführen, die sich tatsächlich rettungslos in ihn verliebte - unhaltbar, doch die erzwungene Trennung führte ihn nur immer weiter hinauf auf der Karriereleiter, bis er wieder, diesmal die Tochter seines Arbeitgebers, als Ziel ansah…

Interessant vor allem als Gesellschaftsspiegel, sprachlich für mich nicht herausragend, und zu wenig Charakterzeichung, um mich tatsächlich gefangen zu halten, hat es doch einen gewissen Reiz, vor allem gegen Ende hin.

Henri Beyle Stendhal

Auszug aus dem Titelverzeichnis / Rezensionen zu weiteren Büchern:


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Claude Lanzmann - Der patagonische Hase. Erinnerungen

Claude Lanzmann ist der Mann, der den Film "Shoah" geschaffen hat. Er hat als Filmemacher, Journalist, Lektor gearbeitet, sich schon in der Jugend in der Resistance organisiert, mit Simone de Beauvoir zusammengelebt, Angelika Schrobsdorff geheiratet… kurzum: ein ausgesprochen ereignisreiches Leben gelebt, von dem er in diesem Buch erzählt. Ein Zeitzeugnis, fürwahr - manchmal zwar aufgrund der Eitelkeit des Autors nur schwer erträglich, aber die letzten 200 Seiten, in denen er von der Enstehung seines Hauptwerks berichtet, lassen alle vorherigen Kritikpunkte zurücktreten. [..MEHR..]

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©13.01.2005 Daniela Ecker (Brezing) - - - Impressum - - - © 1998-2013 LESELUST Daniela & Markus Brezing