Val McDermid - Echo einer Winternacht

Originaltitel: Distant Echo
Krimi. Droemer 2004
554 Seiten, ISBN: 3426196689

Vier Studenten stolpern beim Heimweg von einer Party im wahrsten Sinne des Wortes über eine schwer verwundete junge Frau. Sie versuchen, ihr zu helfen, holen Hilfe, sind natürlich alle blutbeschmiert. Die Frau stirbt. Und die Studenten, die doch eigentlich nur Hilfe holen wollten... sind plötzlich die Hauptverdächtigen in diesem Mordfall. Dass einer von ihnen in die junge Frau verknallt war, dass sie alle sie kannten, sie an dem Abend auch gesehen hatten - und dass sie dann auch noch ein Auto zur Verfügung und kein blickdichtes Alibi hatten, das trägt nicht gerade dazu bei, dass man ihren Unschuldsbeteuerungen glaubt.

Fünfundzwanzig Jahre später werden aufgrund der neuen technischen Gegebenheiten die ungeklärten Mordfälle wieder aufgerollt, also auch dieser. Als dann kurz hintereinander 2 der 4 Freunde ermordet werden, stellen sie fest, dass hier jemand auf grausige Weise Rache üben will...

Der erste Teil war großartig, ich war völlig begeistert; der zweite Teil... naja, der war mir zu sehr Showdown. Insgesamt trotzdem gute Unterhaltung, aber man hätte mehr aus dem Thema machen können.

Val McDermid

Val McDermid, geb. 1955, wuchs in einem schottischen Bergbaugebiet auf und lebt heute in Manchester. Nach Jahren als Literaturdozentin in Oxford und als Journalistin bei namhaften englischen Zeitungen widmet sie sich heute ganz der Schriftstellerei. Ihr Thriller "Das Lied der Sirenen" wurde 1995 mit dem Golden Dagger Award für den besten Kriminalfall des Jahres ausgezeichnet.

Auszug aus dem Titelverzeichnis / Rezensionen zu weiteren Büchern:


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©26.09.2004 Daniela Ecker (Brezing) - - - Impressum - - - © 1998-2013 LESELUST Daniela & Markus Brezing