Toby Litt - Finding Myself

Originaltitel: Finding Myself
Roman. (englischsprachiger Verlag) 2004
412 Seiten, ISBN: 0241141567

Nach ihren ersten Bucherfolgen hat Victoria ein geniale Idee: sie lädt eine Gruppe von Freunden ein, einen Monat in einem Landhaus mit ihr zu verbringen - in absolutem Luxus. Einzige Bedingung: sie will die Geschichten, die sich hier ereignen, zu einem Buch verabeiten. Und der besondere Kick: Vicktoria schreibt vorher einen Entwurf, wie sich die Geschehnisse ihrer Meinung nach abspielen werden.

Doch wie so oft kommt auch hier alles anders als geplant - das liest sich über den größten Teil des Buches recht vergnüglich, hat aber einige Längen, die ich von diesem Autor sonst nicht gewohnt bin. Aber trotzdem eine nette Idee - und vor allem auch schön, die Anmerkungen der Lektorin jeweils gleich mitlesen zu können, also auch optisch hübsch gemacht. Für Freunde feinen britischen Humors sicher eine Empfehlung!

Toby Litt

Toby Litt wurde 1968 in Bedfordshire, England, geboren. Er arbeitete unter anderem als Lehrer und Buchhändler. Er nahm, wie auch Ian McEwan, an Malcolm Bradbury´s Creative Writing an der University of East Anglia teil. Von 1990 - 1993 lebte er in Prag, in dieser Zeit veröffentlichte er auch sein erstes Buch, "Adventures in Capitalism". Er lebt heute wieder in London. Leider sind Toby Litts Bücher bislang (bis auf eine vergriffene Ausnahme) nicht auf Deutsch erhältlich. Dabei wäre dies nicht nur mein persönlicher Wunsch; auch viele andere Leser sind vom Autor begeistert und würden sich für eine deutsche Übersetzung einsetzen. Mit Erlaubnis des begeisterten Lesers Volker sowie des Autors ist ein Teil der von ihm angefertigten deutschen Übersetzung von "Corpsing" hier in der LESELUST zu finden: Zum Text

Auszug aus dem Titelverzeichnis / Rezensionen zu weiteren Büchern:


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Claude Lanzmann - Der patagonische Hase. Erinnerungen

Claude Lanzmann ist der Mann, der den Film "Shoah" geschaffen hat. Er hat als Filmemacher, Journalist, Lektor gearbeitet, sich schon in der Jugend in der Resistance organisiert, mit Simone de Beauvoir zusammengelebt, Angelika Schrobsdorff geheiratet… kurzum: ein ausgesprochen ereignisreiches Leben gelebt, von dem er in diesem Buch erzählt. Ein Zeitzeugnis, fürwahr - manchmal zwar aufgrund der Eitelkeit des Autors nur schwer erträglich, aber die letzten 200 Seiten, in denen er von der Enstehung seines Hauptwerks berichtet, lassen alle vorherigen Kritikpunkte zurücktreten. [..MEHR..]

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