Frank McCourt - Die Asche meiner Mutter

Originaltitel: Angela’s Ashes
Roman. Luchterhand Literaturverlag 1996
508 Seiten, ISBN: 3630869459

Wer aus Irland kam und arm war und die Chance hatte, nach Amerika zu gehen, der ging.

In diesem autobiographischen Roman schildert Frank McCourt aber, wie seine Familie, seine Eltern, die sich in New York kennen gelernt hatten, mit den Kindern zurück nach Irland, zurück in den Regen, schlechte Unterkünfte, Arbeitslosigkeit und vor allem: zurück in die Armut.

Natürlich hatte ich eine unglückliche Kindheit; eine glückliche Kindheit lohnt sich ja kaum. Schlimmer als die normale unglückliche Kindheit ist die unglückliche irische Kindheit, und noch schlimmer ist die unglückliche irische katholische Kindheit.


Traurig-schön ist diese Kindheitsgeschichte; allerdings bin ich daran gescheitert, sie ein weiteres Mal zu lesen.

Beim ersten Mal, soviel wußte ich noch, hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Wobei meine Gefühle auch damals schon etwas zwiespältig waren - einerseits fand ich unheimlich viel Witz und Humor auch in der Art und Weise, wie er gewisse Situationen beschrieb; andererseits hat mich die ständige direkte Rede sehr gestört.

Nun ja - ich habe es nochmals zur Hand genommen, reingeblättert, aber festgestellt: nochmals lesen möchte ich es im Moment nicht. Es war ganz gut, und ich lese eigentlich relativ viele Bücher, die mir gefallen haben, mehrmals, aber bei diesem hier hat mir beim 2. Mal die Spannung gefehlt, ich hatte nicht mehr das Gefühl, etwas Neues zu entdecken.Außerdem konnte ich mich nicht nochmal mit dieser Sprache anfreunden.

Frank McCourt

Francis „Frank“ McCourt (* 19. August 1930 in New York) ist ein irisch-US-amerikanischer Autor.

Auszug aus dem Titelverzeichnis / Rezensionen zu weiteren Büchern:


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