Magdalen Nabb - Eine Japanerin in Florenz. Guarnaccias dreizehnter Fall

Originaltitel: The Innocent
Krimi. Diogenes 2006
352 Seiten, ISBN: 3257065248

Die junge Frau, die im Karpfenbecken gefunden wird, liegt da wohl schon länger und hat als Fischfutter gedient... jedenfalls gibt schon ihre Identität Guarnaccia genug Rätsel auf. Ausgerechnet ihr recht ausgefallener Schuh ist es dann, anhand dessen festgestellt werden kann, wer sie eigentlich ist.

Und schon ist Guarnaccia mittendrin im Schlamassel - denn das Viertel, in dem er nun ermitteln muss, kennt er ziemlich gut, er geht dort essen, hält hier und dort ein Schwätzchen. Aber trotzdem ist und bleibt er einer von außen, das lässt man ihn auch jetzt spüren. Und seine Fragen sind die Falschen - aber das merkt er erst, als es zu spät ist und noch ein Mensch tot ist...

Eigentlich ist der Ansatz des Krimis gar nicht so schlecht, die Tote, ihre Lebensumstände - aber dann wird auf quälend langsame, umständliche Weise angefangen zu ermitteln, und die Lösungen erscheinen Guarnicca auch eher im Traum als dass sie auf logischen Schlussfolgerungen beruhen. Für mich ist es bis jetzt der zweite Krimi von dieser Autorin - aber ich werde einfach nicht warm mit ihr und ihrem schwerfälligen Ermittler.

Magdalen Nabb

Geboren 1947 in Church, einem Dorf in Lancashire, England, gestorben 2007 in Florenz. Sie studierte an der Kunsthochschule in Manchester und begann dort zu schreiben. Seit 1975 lebte und arbeitete sie als Journalistin und Schriftstellerin in Floren. Ihre Guarnaccia-Krimis machten sie berühmt.

Auszug aus dem Titelverzeichnis:





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