Dick Francis - Unbestechlich

Originaltitel: Straight
Krimi. Diogenes 1992
408 Seiten, ISBN: 3257224834

Derek Franklin hat gerade etwas mehr Zeit, als ihm lieb ist. Bei seinem letzten Rennen hatte ein Pferd sich ausgerechnet seinen Knöchel als Abstellplatz für den Huf ausgesucht - dafür ist so ein Knöchel nicht geschaffen.

Doch mit Problemen dieser Art kennt ein Jockey sich bereits aus. Die nächste Nachricht, die Derek erhält, bekümmert ihn wesentlich mehr: sein sehr viel älterer Bruder Greville ist tot - tot, bevor Derek ihn wirklich näher kennen lernen konnte.

Und plötzlich steht Derek mit einem Unternehmen da, das weitergeführt werden will - der Handel mit Edelsteinen ist zwar etwas, wovon er bislang keine Ahnung hatte, doch er ist bereit, sich entsprechend einzuarbeiten. Zumindest solange, bis sich eine andere Lösung ergeben hat.

Und bis er den Diamanten auf der Spur ist, die sein Bruder wie es scheint erst vor ganz kurzer Zeit gekauft hat - und von denen keiner seiner Angestellten eine Ahnung hat! Von den Diamanten ist ebenfalls keine Spur. Dafür häufen sich die Anschläge auf Dereks Leben...

Es ist ein Dick Francis, von vorne bis hinten - was soll man mehr dazu sagen? Vielleicht, dass die Auflösung dann schlussendlich doch etwas sehr an den Haaren herbeigezogen war, mich das aber nur unwesentlich gestört hat. Dass ich nun auch ein wenig über Edelsteinhandel gelesen habe, und über die Schwierigkeiten, mit denen es verbunden ist. Dass ich mich erneut mit einer Dopingmethode für Pferde konfrontiert sah.

Ganz persönlich habe ich jedesmal mitgelitten, wenn der arme lädierte Knöchel erneut angegriffen wurde.... für mich unvorstellbar, mich nach so kurzer Zeit bereits wieder so bewegen zu können. Aber ich bin auch kein Jockey und keine Romanfigur...

Dick Francis

Dick Francis, geb. am 31.10.1920 als Richard Stanley Francis in Wales, war einst einer der bekanntesten Hockeys Englands, der auch für den Stall der Queen Mum antrat, bis 1956 ein Sturz seine Karriere beendete. Er hat bislang - 38 Bücher geschrieben. "Scherben" war laut seiner eigenen Aussage sein letztes Buch, das er Königin Elisabeth, der Königinmutter, zum 100. Geburtstag gewidmet und erst auf ihre Bitte hin überhaupt noch geschrieben hatte. 2006 erschien dann aber ein weiterer Krimi, "Gambling / Under Orders", bereits in der Koautorschaft mit seinem Sohn Felix Francis. 3 weitere gemeinsame Romane folgten. Dick Francis verstarb am 14. Februar 2010 89jährig auf den Kaimaninseln, wo er zuletzt lebte, an Altersschwäche.

Auszug aus dem Titelverzeichnis:





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