Urs Widmer – Reise an den Rand des Universums

widmerUrs Widmer ist ein Autor, von dem ich zwar bereits etliche Bücher gelesen habe, den ich in meiner Wahrnehmung aber dennoch nie zu den “großen”, bekannten Autoren gezählt habe. Er hatte für seine beiden, schon autobiographisch geprägten, Bücher “Der Geliebte der Mutter” und “Das Buch des Vaters” sehr viel Beachtung erfahren. Und nun also eine Autobiograhpie, die allerdings nur die Jahre 1938 – 1968 umfasst, den Zeitpunkt zu dem er zum Schriftsteller wird, seine aktive Schriftstellerlebenszeit jedoch außen vor lässt. Weiterlesen

Urs Widmer – Mein Leben als Zwerg

widmerzwerg“Sleepy” war der Produktionsname des Zwergs, der heute noch in Urs Widmers Wohnung herumliegt; alle Farbe abgewetzt, das Plastik schon ganz brüchig, einzelne Körperteile dann auch schon weggebröselt – ein Leben lang hatte der Zwerg ihn begleitet, war starr und steif an seinem Platz gestanden. Doch was hatte ihn in der Zeit bewegt, in der er von keinem Menschenauge gestreift worden war? Weiterlesen

Urs Widmer – Shakespeares Königsdramen, nacherzählt

widmershakespeareNein, Shakespeare zu lesen ersetzt dieser Band von Urs Widmer nicht – aber seine Zusammenfassung der Königsdramen ist auch ganz für sich vergnüglich zu lesen (und bietet nebenbei noch eine gute Inhaltsangabe der Originalwerke). Ich habe mich sehr gut amüsiert – und Lust bekommen, doch mal wieder ins Original reinzulesen! Weiterlesen

Urs Widmer – Das Buch des Vaters

widmervaterIn “Der Geliebte der Mutter” hatte Urs Widmer bereits einen Teil der Geschichte seiner Eltern verarbeitet; “Das Buch des Vaters” erzählt nun den fehlenden Teil, der allerdings nur wenige Überschneidungen aufweist.

Es ist ein völlig anderer Stil, eine komplett andere Sichtweise; nur wenige Episoden kommen in beiden Büchern vor, und als Leser empfand ich das als sehr spannend. Dabei ist es keinesfalls so, dass man dieses zweite Buch nur mit Kenntnis des ersten verstehen und genießen kann – es sind völlig voneinander losgelöste Bücher, von denen mir die Vater-Geschichte auch deutlich besser gefällt. Weiterlesen

Urs Widmer – Der Geliebte der Mutter

widmermutterAls sie ihn kennen lernt, ist sie die Tochter eines reichen Mannes – und er ein junger, unbekannter, aber ambitionierter Dirigent. Er gründet ein Jugendorchester, spielt die verpönte neue Musik – und sie wird sehr rasch Dauerbesucher dieser Konzerte.

Bald übernimmt sie weitere Aufgaben, organisiert, kümmert sich – und darf zum Lohn auch auf die erste Gastspielreise nach Paris mit. Hier passiert es – Edwin nimmt sie wahr, nimmt sie mit in sein Bett, und sie lässt es zu: denn er ist der “Richtige”. Weiterlesen

Urs Widmer – Im Kongo

widmerkongoDer Altenpfleger Kuno erhält einen neuen Bewohner im Pflegeheim: seinen Vater.

Kuno hadert ein wenig mit seinem Leben: alle anderen, meint er, haben ein Schicksal, ein größeres Leben – nur er nicht, und auch sein Vater wäre ein Langweiler. Weiterlesen

Urs Widmer – Liebesbrief für Mary

widmermaryAn Mary wird ein Liebesbrief geschrieben. In englischer Sprache. Ja, auch im Buch erscheint der Brief in englischer Sprache. In einem Englisch, das nur verstehen kann, wer Deutsch als Muttersprache kennt….

Zum Schreien komisch, und trotz der Passagen in Englisch auch für Nicht-Engländer wie mich leicht lesbar, weil der Schreiber des Briefes ja auch vorgibt, kaum Englisch zu können. Weiterlesen

Urs Widmer

Urs Widmer

Urs Widmer, geboren am 21. Mai 1938 in Basel. Studium der Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. 1966 Promotion mit einer Arbeit über die deutsche Nachkriegsprosa. Danach Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. Urs Widmer lebt und arbeitet heute als Schriftsteller in Zürich. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Auszug aus dem Titelverzeichnis / Rezensionen zu weiteren Büchern: