Luc Bannalec – Bretonische Brandung. Kommissar Dupins zweiter Fall

bannalecDrei Leichen sind am Strand einer kleinen Inselkette gefunden worden, und Kommissar Dupin muss schon vor dem dritten Kaffee (oh, sorry – hier im Buch hießt der natürlich “Café”) zur Arbeit aufbrechen, noch dazu in einem Boot  und es gibt wenig, was er noch mehr hasst als Boote.

Dann steht er mit seinen Männern erstmal da, am Strand. Betrachtet die Leichen, lässt seine Männer Ermittlungsarbeit machen. Was er derweilen macht? Natürlich – erstmal mit seiner unersetzlichen Assistentin Nolwen telefonieren, die wie immer sämtliche regionalen Eigenheiten, die für die Ermittlung vielleicht relevant werden könnten, beisteuert. Und Dupin außerdem den Präfekten vom Leib hält, denn – wie sollte es auch anders sein! – dieser hat ein dringliches Interesse daran, den Fall so rasch als möglich zu klären. Und will informiert werden. Immer. Und sofort.

Aber was macht Dupin? Der geht erstmal essen. Schließlich gibt es hier auf der Insel den besten Hummer, den man sich überhaupt nur vorstellen kann Weiterlesen

Joachim Meyerhoff – Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

meyerhoff2Das Gefühl, inmitten von lauter “Irren” aufgewachsen zu sein, mag zwar so mancher haben. So konkret wie Joachim Meyerhoff kann es aber kaum einer beweisen: er hat seine Kindheit in einer großen psychiatrischen Anstalt verbracht, der sein Vater als Direktor vorstand.

Ihr Haus ist mitten im Anstaltsgelände, und nachts hört er die Schreie der Patienten – für ihn das beste Mittel, um einschlafen zu können. Weiterlesen

Joachim Meyerhoff – Alle Toten fliegen hoch – Amerika

meyerhoff1Ein Jahr in Amerika – das ist für viele Jugendliche ein Traum, den sie sich in der Schulzeit erfüllen. Fast alle träumen dabei davon, in einer der großen Städte zu landen, in New York, in San Franciso. Von Wyoming träumt wahrscheinlich keiner.

Aber beim Vorbereitungsgespräch, das Joachim Meyerhoff in Hamburg führt, merkt er, dass er wohl nur eine Chance auf einen der begehrten Plätze hat, wenn er sich vom Traum von der Großstadt verabschiedet. Welcher Teufel ihn allerdings geritten hat, dann auch noch “streng gläubig” anzugeben, weiß er später nicht mehr, als er schon längst in einer Kleinstadt in Wyoming, USA gelandet ist und dreimal wöchentlich mit seinen neuen Gasteltern zur Kirche geht. Weiterlesen

Jens Christian Grøndahl – Tage im März (Fire dage i marts)

grondahlAus den Archiven der LESELUST – Das besondere Buch. Damit diese Bücher im neuen Blog-Format nicht in Vergessenheit geraten, werden sie hier in den nächsten Wochen neu eingestellt. Vielleicht ist ja doch noch die eine oder andere Entdeckung für euch dabei! Weiterlesen

Uwe Timm – Vogelweide

TimmVogelweide.jpgEine einsame Insel in der Nordsee, nur im Sommer bewohnt von einem Vogelwart, der den Bestand und sonstige Vorkommnisse dokumentiert – das ist der Einstieg in Uwe Timms neuen, auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2013 befindlichen, Roman. Weiterlesen