Deutscher Buchpreis 2013 geht an Terézia Mora

ungeheuerEs ist angesichts der diesjährigen Shortlist sicher literarisch nicht die schlechteste Wahl – dass ich das Buch nicht mochte, ist dabei irrelevant.

Aber es ist ja nicht das erste Mal, dass ich mit den Gewinnertiteln nicht wirklich glücklich werde. Und es spielt auch eigentlich keine Rolle ;-) Ich freue mich dennoch darüber, dass nach dem unglücklichen Start (wer kann sich denn noch daran erinnern, dass ganz zu Beginn noch nicht mal unbedingt deutschsprachige Bücher gelistet waren? Damals war es eher eine Art Corinne…) der Preis mittlerweile eine echte Relevanz entwickelt hat. Ich für meinen Teil kann jedenfalls ganz konkret sagen, dass sich der Anteil deutschsprachiger Literatur in meiner Leseliste con etwa 15/20 % auf gut 60 % erhöht hat. Weiterlesen

Katharina Hacker – Die Habenichtse

hackerHätte Jakob nicht gehofft, Isabelle wiederzufinden auf der Party, zu der er eingeladen war – er hätte den 11. September 2001 noch in New York verbracht, so wie sein Kollege, der den Tag nicht überleben sollte. Sie hatte ihm also indirekt das Leben gerettet; dabei konnte sie sich anfangs gar nicht an ihn erinnern, als er sie auf dieser Party – die trotz allem stattfand – ansprach. Weiterlesen