Deutscher Buchpreis 2013 geht an Terézia Mora

ungeheuerEs ist angesichts der diesjährigen Shortlist sicher literarisch nicht die schlechteste Wahl – dass ich das Buch nicht mochte, ist dabei irrelevant.

Aber es ist ja nicht das erste Mal, dass ich mit den Gewinnertiteln nicht wirklich glücklich werde. Und es spielt auch eigentlich keine Rolle ;-) Ich freue mich dennoch darüber, dass nach dem unglücklichen Start (wer kann sich denn noch daran erinnern, dass ganz zu Beginn noch nicht mal unbedingt deutschsprachige Bücher gelistet waren? Damals war es eher eine Art Corinne…) der Preis mittlerweile eine echte Relevanz entwickelt hat. Ich für meinen Teil kann jedenfalls ganz konkret sagen, dass sich der Anteil deutschsprachiger Literatur in meiner Leseliste con etwa 15/20 % auf gut 60 % erhöht hat. Weiterlesen

Julia Franck – Die Mittagsfrau

franckEs sind die letzten Kriegstage, nur wenige Züge fahren noch Richtung Westen; und in einem dieser letzten Züge sind auch Peter und seine Mutter Alice. An ihrem Umsteigebahnhof bricht Alice auf, um etwas zu Essen zu besorgen – sagt sie. Und verbietet Peter, mitzukommen. Hier, auf dieser Bank solle er sitzen bleiben, bis sie wieder komme, und auf den Koffer aufpassen. Doch sie kam nicht wieder… Weiterlesen