Silvia Bovenschen – Nur Mut

bovenschenIn einer prachtvollen alten Villa verbringen vier Damen ihren Lebensabend. An diesem Nachmittag wird Herrenbesuch erwartet – ein Umstand, der zu einigen Aufregungen führt. Und auch der Neuzugang in dieser Frauendomäne, die verzogene Enkelin der Villenesitzerin Charlotte, hat sich gegen die Langeweile einen tugendhaften jungen Mann zu Besuch geladen, als Kontrastprogramm zu ihrem gerade ins Gefängnis verfrachteten Exfreund.

Und nun wird munter hin und her parliert, werden Spitzen ausgeteilt, wird über das Alter an sich, die Gebrechlichkeiten, die Freiheiten, die auch dadurch entstehen, dass man aufgrund des nahenden Endes auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen braucht, philosophiert… dazwischen wird dem Leser dann wieder zugemutet, in der völlig gekünstelten Jugendsprache von Dörte den Kontrast der gelangweilten Jugendgeneration zu vernehmen. Weiterlesen

Clemens Meyer – Im Stein

meyerIch sage es gleich: Dies ist die Geschichte eines Scheiterns. Meines Scheiterns… ich habe “Im Stein” nicht bis zum Ende gelesen, ich habe nach etwa einem Fünftel aufgegeben. Warum? Es hat mich schlicht nicht länger interessiert.

Über den Roman wurde in den letzten Tagen viel geschrieben, er gilt als aussichtsreicher Kandidat für den Deutschen Buchpreis, der am 7. Oktober 2013 verliehen wird. Weiterlesen