Taye Selasi – Diese Dinge geschehen nicht einfach so (Ghana must go)

salesiDer Klappentext sagt: Die literarische Sensation aus Amerika – ein kosmopolitischer Familienroman: In Boston, London und Ghana sind sie zu Hause, Olu, Sadie und Taiwo. Sechs Menschen, eine Familie, über Weltstädte und Kontinente zerstreut. In Afrika haben sie ihre Wurzeln und überall auf der Welt ihr Leben. Bis plötzlich der Vater in Afrika stirbt. Nach vielen Jahren sehen sie sich wieder und machen eine überraschende Entdeckung. Und sie finden das verloren geglaubte Glück – den Zusammenhalt der Familie. Endlich verstehen sie, dass die Dinge nicht einfach ohne Grund geschehen. So wurde noch kein Familienroman erzählt. Taiye Selasi ist die neue internationale Stimme – jenseits von Afrika.

Meine Meinung dazu: Wurde mir im Laufe des Buches zu… glatt. Jedes Teilchen fiel auf seinen Platz, alle Probleme konnten gelöst werden, jedes der Geschwister hatte eigentlich ein sehr ähnliches Problem (Platz in der Familie, Minderwertigkeitsgefühle, Eifersucht auf die Geschwister) – abgesehen von dem ganz großen Thema, dass jeder für sich noch hatte. Die Kinder waren mir insgesamt einfach nicht interessant genug – und ironischer Weise liegt das vor allem daran, dass sie als so “besonders“ herausgestellt werden. Die Figur, die ich wirklich in ihrer Widersprüchlichkeit faszinierend fand war Kweku.
Insofern lag mir der erste Teil des Romans, der ihn im Zentrum hatte, sehr viel mehr. Irgendwie schade – ich habe das Gefühl, hier wurde etwas verschenkt.

Dieser Link führt zu einigen Zitaten, die mich im Laufe der Lektüre beschäftigt haben: Zitate

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