Neue Kinderbücher vs. Klassiker…

lesenlebenlachenIch habe ja gerade einen Kinderbuchklassiker als passendes Buch für Schulanfänger empfohlen. Aber mir spukt seit einiger Zeit ein Beitrag im Kopf herum, den ich auf dem (sehr lesenswerten) Blog von lesen leben lachen gelesen habe. Kinderbuchautoren aus Deutschland sprechen dort darüber, dass ihre Bücher zwar hochgelobt werden, aber nicht dort wahrgenommen werden, wo sie eigentlich hingehören: zu den LeserInnen, bzw. zu den Eltern.

Ich kaufe selbst Kinderbücher. Also fühlte ich mich von dem Thema sofort angesprochen. Denn welche Bücher kaufe ich denn? Immer wieder… Klassiker. Lindgren. Die Willi Wiberg-Bücher. Daneben natürlich auch viele Sachbücher aus der Wieso-Weshalb-Warum-Reihe. Wimmelbücher.

Die Liste mit den Empfehlungen der besten Kinderbüchern, die zB beim Deutschlandfunk nachzulesen ist, lese ich auch regelmäßig durch. Und ich habe einige Bücher auch gekauft – vorgelesen allerdings deutlich weniger oft. Meine Kinder stürzen sich zwar erstmal begeistert auf jedes neue Buch, das wird dann auch zu Beginn auch einige Male gelesen. Aber was sich wirklich bewährt, sind eben die Bücher, zu denen sie immer wieder greifen, die sie selbst holen, weil sie sie wieder und wieder hören wollen.

Und das sind dann eben doch immer wieder… Klassiker. Alte Sachen, die ich zum Teil schon selbst als Kind gekannt habe. Es gibt einige wenige Ausnahmen – die Bücher von Kirsten Boie zum Beispiel kommen bei uns gut an. Ritter Trenk sowieso, aber auch ein paar der Sachen, die sie für kleinere Kinder geschrieben hat.

Ich kann die Frustration der Kinderbuchautoren allerdings sehr gut nachvollziehen. Es steckt so viel Engagement dahinter. Auch die BuchhändlerInnen geben sich alle Mühe, auch diesen Neuerscheinungen Raum zu verschaffen.

Allerdings sind Bücher, die in der Altersklasse 1-6 vorgelesen werden, ja alleine schon durch die kurze Zeitspanne, die es umfasst, eingeschränkt. Wie sich das alles entwickelt mit den Büchern, die die Kinder dann selbst lesen (sofern sie das wollen, was ich sehr hoffe) kann ich noch nicht nachvollziehen.

Aber mich würde sehr interessieren, wie sich das bei euch verhält. Welche Bücher kauft (oder leiht) ihr für eure Kinder? Sind das noch Vorlesebücher, oder schon Selbstlesebücher? Was beeinflusst eure Entscheidung? Woher holt ihr euch die Tipps? Ich bin sehr gespannt!

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