Elizabeth George – Just One Evil Act / Nur eine böse Tat. Inspector Lynley 18 (mit Spoiler!)

georgeKritik in aller Kürze: völlig unglaubwürdiger Plot, redundante Passagen in großer Zahl, und Hauptfiguren, die einem über die Jahre ans Herz gewachsen wurden, sind nachhaltig in ihrer Glaubwürdigkeit beschädigt worden….  Barbara Havers benimmt sich völlig unglaubwürdig, übertritt die Grenzen des Gesetzes nicht mehr nur, um Ergebnisse zu erzielen, sondern um Fakten zu verschleiern. Zudem mochte ich gar nichts weiter von ihren üblen Kleidungs- und Essgewohnheiten lesen, musste das aber auf jeder zweiten Seite erdulden. Erst gegen Ende (auch wenn das ähnlich unglaubwürdig ist wie der Plot davor)  schafft die Autorin es, mich zumindest wieder am Schicksal der Protagonisten interessiert zu halten, mich mitzunehmen.

Seit vielen Jahren lese ich die Romane von Elizabeth George; nicht jeder hat mich begeistern können, doch eines ist gewiss: Barbara Havers und Thomas Lynley sind mir über die Jahre sehr vertraut geworden. Ein wenig ist es wie mit entfernten Verwandten… man ist einfach interessiert daran, wie es in ihrem Leben weitergeht. Seit dem Tod von Helen, Lynleys Frau, ist diese emotionale Bindung an die Figuren noch stärker geworden, wenn ich auch die Kriminalfälle an sich nicht immer überzeugend fand. Langer Vorrede kurzer Sinn: ich habe mich mit diesem Buch hier sehr, sehr gequält. Ich wollte es mehr als einmal einfach in die Ecke pfeffern – und wenn ich jemanden gefunden hätte, der mir die restliche Handlung verraten hätte, ich hätte es nicht zu Ende gelesen.

Allerdings muss ich zur Ehrenrettung von Elizabeth George auch sagen: gut, dass ich es zu Ende gelesen habe. Denn das Ende, auch wenn es mindestens genauso unglaubwürdig ist wie der Beginn, hat mich zumindest emotional wieder angerührt. Um den Lesern, die aufgrund der überwiegend negativen Reaktionen (ja, ich habe während des Lesens immer mal wieder nachgesehen, wie andere das Buch aufgefasst haben, und wie es aussieht: nicht gut…) die Chance zu geben, den Inhalt des Romans zu kennen, ohne ihn gelesen zu haben, werde ich weiter unten die komplette Handlung inklusive Auflösung der Kriminalfälle aufschreiben. Und keine Angst, deutlich vorher wird es eine Warnung geben.

Zur Handlung (noch ohne Spoiler): während Thomas Lynley ein Rollerderbymatch besucht, um einer gewissen “Kickarse Electra” zuzusehen (die der geneigte Leser dieser Reihe aus dem Band “Carless in Red / Doch die Sünde ist scharlachrot” als Tierärztin Dairdre kennt, mit der Lynley…) – in dieser Zeit also ist Barabara verzweifelt. Denn ihr Nachbar Azhar hat gerade festgestellt, dass seine Tochter Haddiyah verschwunden ist, spurlos. Die Kindsmutter Angelina Upman, die lange Zeit verschwunden gewesen war und erst im letzten Teil der Reihe wieder aufgetaucht war, hat sie mitgenommen. Und da Azhar auf dem Papier immer noch mit einer anderen Frau verheiratet ist und nie als Vater anerkannt wurde, hat er keinerlei Rechte auf Umgang.

Das muss auch Barabara bald trotz ihrer Verzweiflung feststellen. Sie kann nichts machen. Zumal sie auch unter Beobachtung steht und ihr Job in Gefahr ist. Sie beauftragen daher einen Privatdetektiv, der Haddiyah und Angelina finden soll, doch das misslingt

Soweit, so gut. Doch dann taucht Angelina plötzlich wieder in London auf – ohne Kind. Das vermutet sie bei Azhar… Haddiyah ist in Lucca beim wöchentlichen Marktbesuch entführt worden…

Wer das Buch noch selbst lesen möchte, sollte hier besser stoppen. Denn im nächsten Abschnitt werde ich die Handlung inklusive Aufklärung der Drahtzieher erwähnen…

Barbara platzt mitten in die Auseinandersetzung zwischen Azhar und Angelina. Sie ist auch dabei, als Angelina darauf besteht, zu Azhars erster Frau zu fahren, um dort nach Haddiyah zu suchen. Und als Azhar mit Angelina dann nach Italien fliegt, um dort an der Suche teilzunehmen, will sie natürlich auch dahin, doch Isabelle Ardery weigert sich, ihr frei zu geben.

Also versucht Barbara es mit einem Trick. Sie informiert die Presse. Genauer gesagt, sie informiert einen speziellen Schmierreporter bei einem der übelsten Käseblätter in London. Doch auch wenn dadurch der Druck auf die Met erhöht wird – Barbara kommt dennoch nicht nach Italien. Zu ihrem Glück wird jedoch Lynley abkommandiert, der zudem auch italienisch spricht.

Denn auch in Italien ist natürlich ein Team dabei, die Entführung zu untersuchen. Leiter der Ermittlungen ist ein gewisser Salvatore Lo Bianco – ein erfahrener Ermittler, gerade von seiner Frau getrennt, der wieder bei seiner Mamma wohnt. Aber natürlich hat Salvatore einen Vorgesetzten. Und wie man schon bei anderen AutorInnen feststellen durfte: Vorgesetzte in Krimis haben a) per so schon wenig Ahnung und sind nie so fähig wie der Held des Romans und b) italienische Vorgesetzte sind dann nochmal extra unfähig. Dieser spezielle Chef hier ist es gewohnt, dass er zu Beginn den Ausgang der Ermittlungen bestimmt, und das Fußvolk hat dann die Fakten und Geständnisse so zu betrachten, dass man zum gewünschten Ergebnis kommt. Um diese Vorgehensweise durchsetzen zu können scheut er auch vor brutaler körperlicher Gewalt nicht zurück, wie Salvatore im späteren Verlauf noch schmerzhaft feststellen darf.

In Lucca jedenfalls ist man davon überzeugt, dass ein junger Drogenabhängiger für die Entführung verantwortlich ist. Auch dann noch, als Hinweise auftauchen, dass ein auffälliger Mann aus Pisa sich vor kurzem noch nach Mutter und Tochter in den Hotels der Umgebung aufgehalten hat… dieser Mann ist, wie Thomas Lynley bald darauf erfährt, Privatdetektiv, und wurde von einem Mann in London mit der Suche beauftragt. London? Ja, London. Und zwar ausgerechnet von dem Privatdetektiv, der noch vor wenigen Monaten Azhar gesagt hatte, er könne keine Spur von Haddiyah finden…

Außerdem wird ein wenig schmutzige Wäsche gewaschen, und bei der Gelegenheit stellt sich heraus, dass Angelina mit einem Mann alleine wohl nicht zufriedenzustellen war, und sie zuletzt in London mit drei Männern gleichzeitig etwas am Laufen hatte.

Es gibt also etwas, was Barabara in London tun kann. Bei ihren erneuten Besuchen beim Londoner Privatdetektiv muss sie jedoch bald feststellen, dass Azhar mehr wusste, als er ihr in den vergangenen Monaten verraten hatte. Sie ist nun also unter Druck: auf der einen Seite will sie sicherstellen, dass Azhar und Haddiyah wieder zusammenkommen. Auf der anderen Seite kann sie nicht glauben, dass Azhar an dieser Entführung tatsächlich beteiligt gewesen sein sollte und überschreitet das Gesetz massiv, indem sie nun ihrerseits Druck auf die Datenfälscher ausübt, um Azhars Beteiligung zu vertuschen. Das ist ein ewig langes, langweiliges Hin und Her, wer wessen Datensicherung nun als Notfallsicherung zurückbehält, wer wem welche Falle stellt usw. Und da war ich mit dem Buch noch nicht mal halb durch…

In Italien geht auch alles dramatisch seinen Gang, inklusive Fernsehtermin mit den Eltern des vermissten Mädchens, die den Entführer um Herausgabe bitten. Dieses Fernsehinterview erwähne ich deshalb, weil es ganz zu Ende des Romans noch einmal wichtig wird: schließlich werden hier auch Getränke gereicht, und nicht jeder trinkt das Glas, das eigentlich für ihn vorgesehen war…

Die Suche nach einem verdächtigen roten Cabrio liefert dann den entscheidenden Hinweis: Haddiyah war definitiv in diesem Fahrzeug transportiert worden. Und kurz darauf ist sie auch tatsächlich gefunden: in einem Nonnenkloster. Große Wiedersehensfreude allerorten, und sogar die stets streitenden leiblichen Eltern, Angelina und Azhar, scheinen sich auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt zu haben, so dass Haddiyah von nun an beide Elternteile regelmäßig zu sehen bekommen wird.

So. Buch zu Ende, möchte man denken… mitnichten. Und das ist (für mich) mit eines der größten Probleme in diesem ohnehin schon absurd konstruierten Kriminalfall: er ist einfach viel, viel zu lang. Und nun begann der quälendste Abschnitt des Buches: Barbara bringt sich in London immer weiter in Bedrängnis, agiert als bestechlicher Cop, und wird nebenbei von “ihrem” Journalisten mit weiteren Enthüllungen, die das definitive Ende ihrer Karriere bedeuten würden. Doch es hilft alles nichts: im ersten persönlichen Gespräch nach dem ganzen Schlamassel erzhählt Azhar Barbara, dass er die Entfürung tatsächlich beauftragt hat, weil es in seinen Augen der einzige Weg war, Angelina dauerhaft dazu zu bewegen, das Sorgerecht mit ihm zu teilen. Auch Angelina müsse vom Schmerz und der Ungewissheit, ihre Tochter jemals wiederzusehen, wissen, sie müsse es fühlen, sonst würde sie immer wieder versuchen, ihn auszubooten.

Nun ja. Es mag jeder Leser für sich entscheiden, inwieweit er eine bislang als höchst kultivierte, intelligente Person wie Azhar mit diesen Überlegungen in Verbindung bringen kann. Denn dass auch nach dem Auftauchen des Mädchens die Suche nach dem ursprünglichen Entführer weitergehen würde, musste auch Azhar klar sein. Und dass er in diesem Zusammenhang seine geliebte Tochter einer traumatischen Erfahrung aussetze, er der sie sonst so behütet hatte… ich weiß ja nicht. Ich zumindest finde dieses ganze Szenario derart überzeichnet, dass es mir die Lust an der Serie ganz entschieden verdorben hatte.

Genauso wie die unerträgliche Art, in der Baraba Havers geschildert wird. Obwohl sie erst vor kurzem, im Band “This Body of Death”, von Isabelle Ardery entschieden angehalten worden war, sich passender zu kleiden und eine vernünftige Frisur zu zeigen, ist sie nun noch übler gekleidet als jemals zuvor. Die Haare hat sie sich selbst in Büscheln vor lauter Kummer ausgerissen, so dass nur noch eine radikale Kürzung möglich war… und natürlich ernährt sie sich neben Zigaretten und Kaffee nur noch von Fertiggerichten. Darüber hinaus aber überschreitet Barbara jede Grenze, lügt für Azhar um ihn zu decken, geht auf Arbeit ihrer eigenen Wege und hält sich nicht an klare Anweisungen. Ein wenig extravagant und speziell war sie ja schon immer, diese Barbara Havers, und das macht auch nicht wenig von ihrem Reiz als Figur aus. Aber was die Autorin uns hier zumutet, überzeichnet diese Charakterzüge derart ins Lächerliche, dass es die Glaubwürdigkeit der Figur nachhaltig beschädigt.

Kaum scheint es also nur noch darum zu gehen, Azhars Beteiligung an der Entführung dauerhaft zu vertuschen, und als Leser blickt man fassungslos auf die vielen, vielen Seiten die es dennoch noch zu lesen gilt, als zumindest wieder etwas Bewegung in die Sache kommt: Angelina stirbt überraschend in Lucca. Und zwar nicht einfach irgendwie, sondern an einer üblen E-Coli-Infektion, die in Zusammenhang mit ihrer ohnehin geschwächten körperlichen Konstituion (sie ist schwanger) und falscher Behandlung zu einer tödlichen Waffe wurde. E-Coli? Das ist normalerweise ja eine Epidemie… doch nicht in diesem Fall. Nur eine einzige Patientin gibt es, ausgerechnet Angelina. Sehr verdächtig, befindet Salvatore in Lucca. Und beginnt sofort mit den Ermittlungen, die ihn natürlich sofort zu Azhar führen. Schließlich ist dieser Professor für Mikrobiologie und mit gefährlichen Bakterien bestens vertraut…

Als Barbara davon erfährt, ist für sie eines von vornherein klar: Azhar ist unschuldig. Auf jeden Fall. Und auch wenn alle Indizien gegen ihn sprechen, sie will seine Weste wieder weißwaschen, auch wenn sie dazu erneut den schmierigen Journalisten Mitch für ihre Zwecke einspannen muss. Doch wieder wird sie nicht nach Italien geschickt… und als sie dann auch noch erfährt, dass Azhar mittlerweile in Untersuchungshaft festgehalten wird, und sich somit niemand Vertrautes um Haddiyah kümmert, fliegt sie kurzentschlossen (und natürlich unerlaubt) selbst nach Italien.

Ab diesem Zeitpunkt, so unwahrscheinlich das auch klingen mag, hat mir der Roman tatsächlich wieder besser gefallen. Denn auch wenn auch hier kein Klischee ausgelassen wird und Barbara selbstverständlich kein Wort Italienisch, ihr Gegenüber Salvatore kaum Englisch spricht, verstehen die beiden sich auf Anhieb ausgezeichnet. Ja, es deutet sich sogar an, dass hier eine Ersatzfigur für den nun ja unbrauchbar gewordenen Azhar entwickeln könnte, so als Liebespart. Aber es gibt wieder so etwas wie Ermittlungen, es passiert etwas, und am Ende ist Azhar zumindest von den Verdächtigungen wegen Mordes reingewaschen. Der Schuldige hierfür ist nämlich Mura, der neue Mann an Angelinas Seite – es war aber ein Versehen, denn eigentlich war der mit E-Coli versetze Wein für Azhar vorgesehen gewesen, der ihn als Muslim jedoch nicht trank. (So, das wäre dann der Link zum Fernsehinterview, denn dort wurde der Wein gereicht und man konnte sehen, dass Angelina Azhars Glas trank…)

Es gibt also nur noch eines zu tun: Azhar vorzuwarnen. Denn in London sind mittlerweile Dokumente aufgetaucht, die Azhars Beteilugung an der Entführung zweifelsfrei beweisen. Wenn er Haddiyah also nicht nur aus einer Gefängniszelle heraus begleiten will, muss er seine Zelte hinter sich abbrechen und in Pakistan ein neues Leben beginnen – auch wenn damit Barbaras Leben noch einsamer wird als zuvor.

Das waren im Übrigen zwei der stärksten Szenen im Buch: als Barbara Havers kurz vor ihrem Abflug nach Italien mit Lynley zusammenkracht und ihm dann bitter vorwirft, er hätte ja schließlich noch ein Leben außerhalb – aber was habe sie? Nur die Arbeit -und eben ihre Freundschaft zu Haddiyah und Azhar. Die ihr im Zweifelsfall mehr wert sei als alles andere.

Und davor noch, als Barbara Isabelle Ardery um Urlaub bittet, um nach Italien zu fahren, und diese ihr an den Kopf wirft, keiner brauche sie…

Nun denn. Azhar sitzt also mit Haddiyah im Flugzeug und wird wohl nicht mehr auf Dauer präsent sein… aber was geschieht mit Barbara nach ihrer Rückkehr? Und hier hat sie die Autorin einen zwar sehr, sehr, sehr unwahrscheinlichen, aber trotzdem gut geschilderten Twist einfallen lassen: nicht Barbara Havers nämlich wird entlassen oder versetzt, sondern der griesgrämige John Stewart, dessen Team sie zugeteilt gewesen war, und der, in der Hoffnung, Barbara zu diskreditieren, sogar seine Mitarbeiter zu ihrer Beschattung abgeordnet hatte. Man ist also einen unliebsamen Störenfried los, weil Isabelle proklamiert, Barbara habe ihre Alleingänge nicht auf eigene Faust, sondern als Folge einer Anordnung zum Zweck der Provokation Stewarts unternommen. Sie bleibt im Team, und der nächste Band kann kommen.

Und auch wenn ich zwischendurch fest der Überzeugung war, beim nächsten Band aber nun wirklich nicht mehr weiter lesen zu wollen, und den nächsten Band schon gar nicht kaufen wollte, bin ich mittlerweile nicht mehr ganz so sicher, dass ich das durchhalte. Man muss Elizabeth George wirklich zugute halten, dass sie mich am Ende emotional wieder ins Boot holen konnte – zu einem Zeitpunkt, als das eigentlich schon gar nicht mehr möglich erschien.

 

4 Gedanken zu “Elizabeth George – Just One Evil Act / Nur eine böse Tat. Inspector Lynley 18 (mit Spoiler!)

  1. Sehr geehrte Frau Brezing!

    Bin, nachdem ich (etwas verwirrt) im November 2013 das neue Buch von Elizabeth George (Nur eine böse Tat) gelesen hatte, heute bei der Suche um Erklärungen bzw. Erkenntnissen anderer Leser, auf Ihre Seite mit der Rezension gestossen.
    Ist nur mir der Handlungsschwenk (bis Seite 553 keinerlei Hinweise, dass Angelina Upman gestorben ist) bis SEite 554 2.Absatz, wo die Handlung eben dort ohne Erklärung fortgesetzt wird, aufgefallen? Oder habe ich etwas überlesen?
    Wäre für mich von Interesse, ob auch anderen dieser plötzliche neue Handlungsfaden ohne vorherige Information aufgefallen ist.

    lg
    Wolfgang Hillebrand

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