Gudrun Mebs – Oma, schreit der Frieder (Buch + CD)

omaundfriederOma, schreit der Frieder und zupft an Omas Rock. Ja, lässt du mich gleich los, Bub? zetert die Oma – mit diesen beiden Sätzen beginnen alle Geschichten vom fünfjährigen Frieder (bzw. später dann vom Schulkind Frieder) und seiner Oma, bei der er lebt.

Frieder ist ein Kind, wie sie halt so sind – er will spielen, er will Unfug machen, er will auf keinen Fall aufräumen, und warten will er sowieso nicht, auf was auch immer.Und Oma? Die hat halt nicht immer sofort Zeit für ihren Frieder, sondern will noch kochen, waschen, bügeln, was auch immer – und stellt damit die Geduld von Frieder oft auf die Probe.

In jeder der etwa 3 – 5 Seiten langen Geschichten (sie eignen sich somit ideal, um als Gute-Nacht-Geschicte vorgelesen zu werden) kommt es dann auf die eine oder andere Art zur Katastrophe. Zum Beispiel, nachdem Oma nicht mit Frieder Fußball spielen wollte und er dann eben im Zimmer alleine spielt – bis das Fenster zu Bruch geht…

Und begeistert ist die Oma dann auch nicht gerade, wenn sie die Bescherung sieht. Aber sie findet dann immer eine Lösung, mit der sowohl sie als auch Frieder zufrieden sein können. Und auch wenn manche Redewendung zeigt, wie alt die Geschichten mittlerweile sind (sie sind in den 70ern erschienen), und man heutzutage bei der Aussage “sonst hau ich dir den Popo voll” schon Schnappatmung bekommt – die Geschichten haben einen ganz eigenen Reiz, gerade auch die Art, wie Oma dann reagiert, kann auch für Eltern manchmal durchaus Anregungen geben. Und die Kinder? Also meine Söhne lachen sich kringelig. Lange habe ich die Geschichten nur vorgelesen, vor kurzem haben wir auch die CDs entdeckt – wir mögen beides sehr.

 

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