Gudmundur Oskarsson – Bankster

wpid-SC20130818-201049.pngZu meinen Highlights in diesem Jahr zählt auf jeden Fall bislang “Bankster”:

Es geht weniger darum, welche schmutzigen Machenschaften von Bankern zum Kollaps geführt haben, sondern um das Wegbrechen einer sicheren Zukunft des Protagonisten. Mit seinem Arbeitsplatz verliert er plötzlich nicht nur die Arbeit und das Einkommen, sondern auch das innere Ziel in seinem Leben. Das ist zwar stilistisch gewöhnungsbedürftig, weil es in Form eines oft auch sehr belanglos wirkenden Tagebuchs daherkommt, aber der Inhalt wirkt gerade deshalb umso authentischer. Hier hat ein junger Mensch die Richtung verloren und hinterfragt auch, warum ihm bislang nicht auffiel, dass die alte Richtung eigentlich auch kein wirklich erstrebenswertes Ziel war…. kann ich empfehlen!

Ein Gedanke zu “Gudmundur Oskarsson – Bankster

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